Der Kostenträger Ihrer Reha

Auch bei der Kostenübernahme gibt es Unterschiede – je nachdem, welche Versicherung der Rehabilitation zugestimmt hat. Hier die wesentlichen Abweichungen:

Rentenversicherung

Sie genehmigt stationäre und ganztägig ambulante Maßnahmen. Man unterscheidet hier zwischen der AHB (Anschlussheilbehandlung) und der AGM (Anschlussgesundheitsmaßnahme). Eine AHB schließt unmittelbar oder in geringem zeitlichen Abstand an einen akut-stationären Krankenhausaufenthalt an. Bei einer AGM müssen die persönlichen und versicherungsrechtlichen Voraussetzungen zunächst von der Rentenversicherung geprüft werden. Der Patient kann also nicht direkt im Anschluss an seinen stationären Krankenhausaufenthalt in die Rehabilitationsklinik. Bei Fragen zur Kostenübernahme erteilt die Rentenversicherung gerne Auskunft.

 

Krankenversicherung

Auch die Krankenversicherung kann Kostenträger einer stationären oder ganztägig ambulanten Rehabilitation sein. Der Patient muss 10 Euro pro Tag tragen. Die maximale Zuzahlung ist auf insgesamt 28 Tage beschränkt, wenn sich die Reha-Maßnahme an eine Krankenhausbehandlung anschließt (AHB). Weitere Informationen zur Kostenübernahme erteilt Ihnen Ihre Krankenversicherung. 

Es kann außerdem eine ambulante Badekur durchgeführt werden: Die Krankenkassen erstatten in der Regel einen Zuschuss von höchstens 13 Euro pro Tag für Unterkunft und Verpflegung. Für die Anwendungen selbst muss der Patient erneut 10 Euro als Eigenanteil bezahlen.
Sprechen Sie für weitere Informationen mit Ihrer Krankenkasse.

Beihilfe

Die Beihilfe ist eine eigenständige beamtenrechtliche Krankenfürsorge. Durch die Beihilfe beteiligt sich der Dienstherr an den Krankheitskosten. Der Anteil der Beihilfe an den Rehabilitations -Aufwendungen richtet sich nach den individuellen Bemessungsgrundsätzen des Beihilfeberechtigten. Der Differenzbetrag wird von einer zusätzlichen Versicherung, meist einer privaten Krankenversicherung getragen, wenn dieses Risiko individuell vertraglich abgesichert ist. Dies ist bei jedem Versicherten sehr unterschiedlich. Lesen Sie bitte in Ihren Versicherungsverträgen nach.

Service
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Begleitperson

Die Gesellschaft vertrauter Personen kann je nach Krankheitsbild des Patienten den Genesungsprozess unterstützen. Deshalb begrüßen wir es, wenn Patienten eine Begleitung mitbringen. In der Regel erhält die Begleitperson ein Bett im Zimmer des Patienten. Manchmal ist eine Begleitperson sogar medizinisch notwendig. Dann übernehmen die Kassen einen Großteil der Kosten. Andernfalls müssen Sie die Kosten selbst tragen. Sie liegen meist in Höhe einer vergleichbaren Hotelübernachtung. 

Auf Wunsch kann auch die Begleitperson medizinisch-therapeutische Leistungen in Anspruch nehmen, die separat berechnet werden. Ein Tipp: In vielen Kliniken kann man sich nach Vorlage eines Rezeptes des Hausarztes oder eines Badearztscheines der Krankenkasse behandeln lassen.

Über weitere Details zu den Aufnahmemöglichkeiten geben die Mitarbeiterinnen unserer Patientenaufnahmebüros gern Auskunft.